BlankWeinek

Samstag, 14. Dezember 2019, 19:00 - 21:00

Salzhof Freistadt

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BlankWeinek – eine Bairisch-Steirische Formation

Ihr Debütalbum „Dahoam“ erschien 2017. Ein neues Album wird im Herbst 2019 veröffentlicht.

Die Musik

Der Sound von BlankWeinek ist eine Verbindung von Bairisch-Steirischem Folk und Chanson. Geht das überhaupt?

Auf ihrem Debütalbum „Dahoam“ wagt das Duo BlankWeinek den Spagat.

Sie haben das bairische Chanson erfunden, behaupten BlankWeinek selbstbewusst. Doch was soll das sein? Bairisches Chanson? Wer an das französische Vorbild denkt, liegt falsch. Obwohl es ein paar Songs auf dem Album „Dahoam“ gibt, die durchaus diese Richtung einschlagen.

Die Ballade „Aufgwacht“ etwa, oder das düstere „Die Nacht“. „Wir erzählen Geschichten“, sagt das musikalische Mastermind, der Steirer Andreas Weinek. „Das ist es, was uns mit dem Chanson verbindet“. Keck mischen sie aber auch noch andere Stilelemente dazu. Bairisch Folk oder ein Schuss Country etwa. Selbst balkaneske Töne finden sich, zum Beispiel bei dem Lied „Ostwind“.

Als erste Single wurde das Liebeslied „Dann kummst Du“ ausgekoppelt. Gefolgt vom Song „Gemeinsam“ der inhaltlich nicht nur das Verbindende in Beziehungen behandelt sondern weit darüber hinausgeht. Thematisch also höchst aktuell.

Als Bonustrack gibt es das gleichnamige Titellied aus der Erfolgsserie im Bairischen Fernsehen „Dahom is Dahoam“ in einer zeitgemäßen Country-Version.

Die Themen

In den Liedern geht es um Liebe, Sehnsucht, Beziehung. Beim Lied „Aufgwachsn am Land“ werden Kindheitserinnerungen wach. „Irgendwann“ und das morbid wienerische „Der letzte Tschick“ beschäftigen sich mit dem Tod. Und dann ist da noch das ewige Thema Heimat. „Wir wollen den viel strapazierten Begriff nicht den Falschen überlassen. Denjenigen, die ihn für Ausgrenzung bis hin zum Rassismus pervertieren. Dagegen singen wir an“. Deshalb wird das bairische „Mia san mia“-Gefühl gehörig auf die Schippe genommen. Oder die Liebe zum bairischen Bier im Lied „A Hoibe“. Allerdings immer mit einem gehörigen Schuss Ironie. Die muss allerdings jeder selbst für sich entdecken. Auf dem Präsentierteller servieren BlankWeinek erstmal gar nix. Nur ihr bairisches Chanson eben.

Die Band / Die Produzenten

Erzählt werden die Geschichten von Schauspieler Harry Blank (bekannt unter anderen in der Rolle des Mike Preissinger in der täglichen Erfolgsserie „Dahoam is Dahoam“ im bairischen Fernsehen, auch Sänger des Titellieds), fein nuanciert, je nach Stimmungslage.

Komponiert und geschrieben werden die Songs von dem österreichischen Musiker und Autor Andreas Weinek. Weinek wurde in Leoben geboren und danach in Eisenerz domestiziert. Weitere Stationen waren Linz und Wien. Seit Anfang der 90er Jahre lebt und arbeitet er in München.

Dazu wurden Gastmusiker wie Micha Braun (Haindling) oder Marlene Schuen (Ganes) eingeladen.

Für die Produktion zeichnen Flo Rein (Banana Fishbones) und der Haindling Keyboarder Michael „Mufty“ Ruff, der auch bei BlankWeinek live und auf Platte in die Tasten greift., verantwortlich

Die Instrumente

Die Instrumentierung ist vielfältig und entspricht dem Variantenreichtum der erzählten Geschichten. Da treffen sich Geige, Akkordeon und Kontrabass mit Schlagzeug, Banjo, Cello, Mandoline und Akustikgitarre. Garniert wird das ganz mit Mundharmonika und Bläsern. Fertig ist es, das bayerische Chanson.